Das Ende einer Ära …

Große Abschiede müssen groß gefeiert werden, vor allem, wenn dieser Abschied das Ende einer Ära bedeutet. Der letzte Teil des Harry Potter – Epos ist so ein Abschied, der mit buntem Feuerwerk, ein bisschen Kitsch und großem Getöse gefeiert wird. Nur verständlich, bildeten doch die Bücher und später die Verfilmungen eine feste Konstante im jährlichen Rhythmus der Fans. Doch war die Splittung des Endes in zwei Teile wirklich sinnvoll oder nur Geldmacherei?

Harry, Ron und Hermine sind weiterhin auf der Jagd nach den fehlenden Horkruxen, um ihrem bösen Gegenspieler Lord Voldemort den Garaus zu machen. Der zweite Teil des letzten Bandes spielt vor allem im Schloss Hogwarts, wo auch die finale Schlacht zwischen den Todessern und den Guten stattfindet. Außer den Schülern aus dem Hause Slytherin stellt sich die Schule geschlossen hinter Harry Potter und bekämpft mutig die so übermächtig scheinenden Gegner.

Rezept der Vorgängerteile wird fortgesetzt und mit Erfolg gekrönt

Wurde im ersten Teil noch die Geschichte vorangetrieben und glänzte mit ungewohnter Nähe zur Buchvorlage, gilt das kaum noch für Teil zwei: Die Handlung dürfte innerhalb von 24 Stunden spielen, Buchnähe wurde durch viel Action, Special Effects und Spannung ersetzt. Weder kann man dies kritisieren noch besonders loben, denn ein fulminanter Abschluss ist dieser Teil definitiv.  Allerdings gibt es auch wehmütige Szenen, bei denen es sich nicht vermeiden lässt, dass ein Tränchen verdrückt wird.

Auch Schloss Hogwarts ist nicht länger der warme Zufluchtsort, sondern ein dunkler, düsterer Ort, an dem wohl einige Albträume wahr werden könnten. Der Beginn des finalen Kampfes Gut gegen Böse erinnert in diesem Film entfernt an die Schlacht um Helms Klamm aus „Herr der Ringe“. Untermalt sind die Szenen alle mit Musik, die nach dem altbewährten Schema „episch und gänsehauterzeugend“ komponiert wurde.

Über die schauspielerischen Leistungen kann man schwerlich Schlechtes sagen, sind doch alle Schauspieler mittlerweile in ihre Rollen hereingewachsen. Besonders positiv fallen Ralph Fiennes als Lord Voldemort und Neville Longbottom, gespielt von Matthew David Lewis, in diesem Film auf.

Das Ende einer Ära erreichte natürlich aus dem Stand Platz 1 in den deutschen Kinocharts und schließt damit gewohnt erfolgreich an den letzten Teil an. Wer bisher alle Teile im Kino gesehen hat, wird nicht umhin kommen, auch den Abschluss zu sehen.

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