Wann ist ein Mann ein Mann?

Kennen und lieben gelernt habe ich Matthias Schweighöfer ja schon in Keinohrhasen und Friendship! (einer der wohl grandiosesten Filme in meinem DVD-Regal). Jetzt hat er sein Regiedebüt gegeben – und heraus kam What a man, eine romantische Komödie allererster Güte. Vorweg: Wer Liebeskomödien nicht mag, ist in dem Film genauso verkehrt wie jemand, der den Klassiker „Am Ende verliebt er sich in seine beste Freundin“ nicht mag. Allen anderen sei nahegelegt, diesen Film zu sehen.Alex Nowak hat ein Problem: Irgendwie lässt er sich immer von seiner Freundin unterbuttern. Und obwohl Carolin sich voll ausleben und auszicken kann und Alex das alles erträgt, ist da irgendwas faul. Als Alex Caro dann aus dem Krankenhaus abholt, weil sie die „Treppe runtergefallen ist“, gibt der Doktor (Matthias‘ Schauspielpartner aus Friendship Friedrich Mücke, ohne Bart und mit Brille) ihm den Tip, das mit dem Sex nicht zu übertreiben. Ups. Caro betrügt den lieben Alexander nämlich mit einem „echten Mann“: große Klappe, mega Muckis, cooles Auftreten. Daraufhin taucht Alex bei Nele unter, um seine Wunden zu lecken. Okke hat derweil ganz eigene Ideen, wie er Trauernden wieder aufmuntert: Er will aus ihm einen echten Mann machen. Nun muss Alex Frauen aufreißen, Bäume fällen und richtig cool sein – aber wird man so ein echter Mann? Nele hingegen findet Alexander toll, so wie er ist. Natürlich mehr als toll … und so werden sanfte Bande der Liebe geknüpft, die aber durch allerlei Irrungen und Wirrungen noch auf der Kippe steht. Dass am Ende alles gut wird, ist doch selbstverständlich.

Der Film ist über zwei Stunden einfach nur grandios niedlich und herrlich witzig. Die Gags sind gut platziert, nicht übertrieben. Aber die Schauspieler … die Schauspieler erst! Auf Caro, diese Pute, würde man schon gern mit einem Baseballschläger losgehen. Nele und Okke (Elyas hab ich ja schon in Türkisch für Anfänger geliebt) sind einfach nur herrlich natürlich, das Tüpfelchen auf dem i ist wohl Matthias Schweighöfer. Er hat einfach das Talent, sich selber nicht so ernst zu nehmen, was den ganzen Film einfach nur entspannt.

Was kann man noch in die Lobeshymne anführen? Ach ja, die Musik. Ich habe ja zur Zeit eine Schwäche für traurige deutsche Musik und daher wirklich voller Vorfreude, da Philipp Poisel einen Song („Eiserner Steg“) zu dem Film beigesteuert hat. Dazu kommt noch der Titelsong „New Age“ von Marlon Roudette und auch Lieblings-Lena (*hust*) hat sich den Song „What a man“ zu eigen gemacht und ein bisschen verändert (*doppelhust*).

Rausgekommen ist am Ende ein wunderbarer deutscher Film zum Lachen, Weinen und Lieben. Und da am ersten Wochenende über 400 000 Leute den Film gesehen haben (damit natürlich Platz eins der Kinocharts), läuft der Matthias auch bald nur im Schlüpfer durchs Brandenburger Tor.

Matthias, I love youuuu! 😀

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Filme/Serien/Videos, Lesen, Hören oder Angucken!

3 Antworten zu “Wann ist ein Mann ein Mann?

  1. Irgendwas muss das Drehbuch ja gehabt haben, um Thomas Kretschmann zu überzeugen. Allein deshalb wird er wohl mal ausgeliehen, wenn er auf DVD rauskommt. Kino ist jedoch nicht drin. ^^

  2. Das klingt aber gut! Ich liebe romantische Komödien, finde aber sehr viele ziemlich blöd. Friends with benefits hab ich grad gesehen, der ist auch sehr, sehr witzig (und auch Mila Kunis und Justin Timberlake nehmen sich nicht besonders ernst, sehr angenehm!).

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