Wenn sich zwei finden…

(Juhu, mein erster Eintrag in 2012 🙂 allerdings wäre ich gern fleißiger…)

Wenn ich einen Film gucke, der schon 6 Wochen in den Kinos ist, dann meistens, weil ich hoffe, dass ich das Kino mal fast allein habe. Gestern wars wieder mal so weit: Ziemlich beste Freunde (Intouchables) stand auf dem Plan und 20 Minuten vor Filmbeginn war das Kino auch noch fast leer. Blieb aber leider nicht so, die Wahrheit ist, das Kino war bis auf den letzten Platz besetzt. Und allen Besuchern kann ich nur zu der Entscheidung gratulieren, diesen Film gesehen zu haben.

Der reiche, adlige Philippe (François Cluzet) hat ein nicht unbedeutendes Problem: Er ist querschnittsgelähmt, das heißt, ohne Hilfe geht bei ihm gar nichts. Driss (Omar Sy), ein Mann aus der armen Vorstadt, ist gerade aus dem Gefägnis gekommen, Zuhause rausgeflogen und arbeitslos. Also auch sein Leben ist nicht gerade problemlos.
Driss will von Philippe eigentlich nur die Unterschrift für das Arbeitsamt, doch Philippe ist beeindruckt von, ja wovon eigentlich? Wahrscheinlich dem Witz, mit dem Driss mit ihm umgeht und er stellt ihn ein. Und im Laufe der Zeit werden die beiden eben ziemlich beste Freunde.

Der Film ist einfach französisch, was in meiner Filmwelt das Synonym für perfekt ist. Eine sehr gute Synchronisation, die anscheinend viele Originalwitze behalten hat (zum Beispiel als es um die Sh’ti-Region in Nordfrankreich geht), man kommt manchmal gar nicht aus dem Lachen wieder raus. Dazu ein Soundtrack, der von klassischen Werken wie Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ geprägt ist, wunderschöne Nachtaufnahmen von Paris noch dazu.

Die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller – das Sahnehäubchen auf einer filmischen Glanzleistungs-Torte! Wer also noch nicht dazu gekommen ist, den Film zu sehen, sollte ganz schnell die Beine in die Hand nehmen und ins Kino gehen. Aber vorher Karten reservieren, denn wer weiß, wie viele Leute den Film noch sehen wollen 😉

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Filme/Serien/Videos, Lesen, Hören oder Angucken!

Eine Antwort zu “Wenn sich zwei finden…

  1. Als ich den Anfang Februar gesehen habe, war ich auch überrascht, wie voll das Kino war. Unser kleines Wittenberger Kino ist ja sonst nur zu Großereignissen wie einem neuen Fluch der Karibik- oder Harry Potter-Film ausgebucht. Und ich war auch überracht, wie sehr der Film das Publikum zum Brüllen gebracht hat. Das war ein einziges Gegacker, die ganze Zeit. Hab ich selten erlebt im Kino. Ich fand ihn jedenfalls okay 😉

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